Aesthetic Politics in Fashion: Positionen zwischen Mode, Kunst und Design

Aesthetic Politics in Fashion

Positionen zwischen Mode, Kunst und Design

Symposium des Fachbereichs Moden und Styles der Akademie der Bildenden Künste Wien

Datum: 12. und 13. Oktober 2012

Beginn: 12. Oktober, 10 Uhr

Ort: Karl - Schweighofer - Gasse 3, 1070 Wien, Raum 3.06

Podiumsdiskussion: 12. Oktober 2012, 19.00-21.30 Uhr, im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Als Ausblick des »MQ Summer of Fashion« veranstaltet der Fachbereich für Moden und Styles der Akademie der Bildenden Künste Wien am 12. und 13. Oktober 2012 ein internationales Symposium mit dem Titel

»Aesthetic Politics in Fashion. Positionen zwischen Mode, Kunst und Design«.

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TAGUNGSPROGRAMM:

Freitag 12. Oktober 2012

10:00-10:15 Begrüßung und Einführung
Karin Riegler, Vizerektorin für Lehre und Nachwuchsförderung, Akademie der bildenden Künste Wien
Elke Gaugele, Professorin für Moden und Styles, Akademie der bildenden Künste Wien

10:15-12:30 Panel I: Aesthetic Economies

Mallarmés Täuschungsmanöver: Die Zeitschrift La dernière mode als Spiegelbild zeitlicher, territorialer und finanzwirtschaftlicher Ökonomien der Mode
Birke Sturm (Wien)

Die Zusammenarbeit von Modeindustrie und Celebrities seit 1980
Endora Comer-Arldt (Darmstadt/Wien)

Andys Erbe. Über das Verhältnis von Mode und Kunst am Beispiel der Künstlerkollaborationen des Luxuslabels Louis Vuitton
Monica Titton (Wien/London):

Chair and Response: Eva Flicker (Wien)

12:30- 13:30 Mittagspause

13:30- 14:15 Keynote: Gesellschaft im Konjunktiv: Die Unbotmäßigkeit der Mode
Michael R. Müller (Dortmund)

14:30-16:00 Panel II: Production of Space

Vermoden und Betrachten. Politiken der Auratisierung in der Wiener Mode des 19. Jahrhunderts
Lisbeth Freiß (Wien)

Die Produktion von Modenschauräumen durch Rahmungen:
Michael Michalsky H/W 2009

Alicia Kühl (Potsdam)

Digital Antibodies? Modepräsentationen im digitalen Zeitalter
Sabina Muriale: (Wien)

Chair and Response: Barbara Schrödl (Linz/Berlin)

16:00- 16:15 Kaffeepause

16:15-18:30 Panel III: Alternative Aesthetic Politics

»Jute statt Plastik!«– Alternative Produktkultur zwischen Umweltkrise und Mode
Martina Fineder (Wien)

Fashion&Honesty 2012. Krise, Ko-modi-fizierung und die neue Ethik der Mode
Elke Gaugele (Wien)

Die Ausstattung des Tigers. Dekolonialisierung und Stilrassismus in der südasiatischen Modeindustrie
Ruby Sircar (Wien)

Chair and Response: Doris Guth (Wien)

19:00-20:30 Podiumsdiskussion: Aesthetic Politics in Fashion. Forschung&Vernetzung in den Textile&Fashion Studies
mit Marlene Agreiter (Wien), Eva-Maria Goetz (Wien), Elke Gaugele (Wien), Silke Geppert (Salzburg), Daniel Kalt (Wien), Philipp Levar (Wien) und Gundula Wolter (Berlin)

Moderation: Anne Feldkamp

Ort: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

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Samstag, den 13. Oktober 2012

10:00 - 13.30 Workshop
Forum für Vernetzung, Diskussion und Kooperation für Dissertand_innen und Forscher_innen aus den Fashion & Textile Studies mit Beiträgen von:

Alicia Kühl (Potsdam): Rahmungsstrategien in Modenschauen
Birgit Hähnel (Darmstadt/Wien): Das weiße Tuch

Moderation: Elke Gaugele

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»Aesthetic Politics in Fashion. Positionen zwischen Mode, Kunst und Design«

 

Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit Mode als kulturelles Phänomen an der Schnittstelle unterschiedlicher künstlerischer, gestalterischer, ökonomischer und alltagskultureller Praktiken. Die Beiträge analysieren Grenzziehungen und Überschneidungen, Hierarchisierungen und Positionierungen von Moden, Künsten und Styles in ihren jeweiligen Kontexten, materiellen Konstitutionen und symbolischen Verwirklichungen. Deren Ästhetiken, Ökonomien und Politiken werden aus verschiedenen Disziplinen heraus beleuchtet: Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft, Soziologie, Design- und Modeforschung.

Am Freitag, den 12. Oktober 2012 reflektieren als Auftakt die ersten beiden Panels die Rolle von Wirtschaft, Macht und Stadt im künstlerischen Umfeld. Das Panel »Aesthetic Economies« mit Birke Sturm, Endora Comer-Arldt, Monica Titton und Eva Flicker untersucht die Zusammenarbeit von Künstlern und Modelabels als neue Form einer Visualisierungsstrategie für die Vermarktung ihrer Produkte. Das Panel »Production of Space« führt die Frage nach den Machtbeziehungen, Blick- und Präsentationsregimen der Mode weiter. Dazu hinterfragen Lisbeth Freiss, Tanja Bradaric, Sabina Muriale und Carmen Rüter die hierarchischen Strukturen zwischen etablierten Modezentren und marginalisierten Modestädten sowie zwischen Luxuslabels und unabhängigen ModedesignerInnen. Das daran anschließende Panel »Alternative Aesthetic Politics« widmet sich der Analyse alternativer und postkolonialer Ästhetiken. Die Beiträge von Martina Fineder, Elke Gaugele, Ruby Sircar und Doris Guth reflektieren die Entwicklung ästhetischer Praktiken in ihrer Bedeutung für alternative Lebensstile und stellen dabei die modernen Gattungshierarchien zwischen Kunst, Mode, Textil und Design mit Blick auf die jeweiligen Gestaltungsstrategien in Frage. Die beiden »Keynote Speakers« theoretisieren Prozesse der »Aesthetic Politics in Fashion« aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Während Michael R. Müller (Dortmund) aus kultursoziologischer Perspektive vom gesellschaftlichen Konjunktiv, bzw. der »Unbotmäßigkeit der Mode« spricht, verortet Ilka Becker (Köln/Braunschweig) das Verhältnis von Kunst, Mode und Empire aus kunsttheoretischer Perspektive in der »Politik der Selbst-Aufgabe« .

Der erste Konferenztages endet mit einer gemeinsamen »Podiumsdiskussion« als Abendveranstaltung im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien. Hier diskutieren Marlene Agreiter, Elke Gaugele, Silke Geppert, Eva-Maria Goetz, Daniel Kalt, Philipp Levar und Gundula Wolter mit einer Modertation von Anne Feldkamp über Forschung und Vernetzung in den Fashion&Textile Studies.

Zum Abschluss des Symposiums findet am Samstag, den 13. Oktober 2012 von 10.00-12.30 Uhr ein »Workshop« statt. Dieser beginnt mit einem Beitrag von Alicia Kühl zu »Rahmungsstrategien in Modenschauen«, gefolgt von Projektberichten von Sigrid Haase (Berlin) zu ALTER(N) MODE|ALTER EGO und Birgit Hähnel (Darmstadt/Wien) zum „weißen Tuch“. Der Workshop bildet ein Forum für weitere Vernetzungen und Kooperationen zwischen Dissertand_innen und Forscher_innen.

Das Symposium richtet sich an alle Interessierten aus Praxis und Forschung im Kontext von Mode, Kunst, Design, Kunst- sowie Kulturwissenschaften und will aktuelle internationale Debatten aus verschiedenen Forschungsbereichen in den Dialog bringen.

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Datum | 12.10.2012, 10.00 Uhr
Ende | 12.10.2012, 21.30 Uhr
Ort | Karl - Schweighofer - Gasse 3, 1070 Wien
Raum | Raum 3.06
Gestaltung und Bildarbeit | Moden & Styles - IKL

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